mint ecsmDas Landgraf-Ludwigs-Gymnasium als Mitglied im MINT-EC Network bietet Schülern, die sich besonders für MINT Themen interessieren, die Möglichkeit, außerhalb des normalen Unterrichtes neue Erfahrungen zu sammeln. Eine solche Möglichkeiten bieten MINT-Camps auf die man sich in regelmäßigen Abständen bewerben kann.

Ich hatte das Glück an einem solchen Camp teilnehmen zu dürfen. Das Camp stand unter dem Motto „Zukunft des Werkstoffes Stahl“ und fand vom 16.-20. September 2019 in Duisburg, dem größten Stahlstandort in Europa statt. Insgesamt waren wir 19 Teilnehmer der Sekundarstufe II aus ganz Deutschland von Trier über München bis nach Bielefeld, untergebracht waren wir in einer Jugendherberge. 

Begonnen hat das Camp allerdings nicht mit der Besichtigung eines Stahlwerkes, sondern mit einer stillgelegten Zeche. Auf dem Gelände der „Zeche Zollverein“ wurden wir insgesamt vier Stunden lang geführt. Im Anschluss haben wir die sich ebenfalls auf dem Gelände befindliche Kokerei besichtigt. In der wird die Kohle aufbereitet und der Kohlenstoffgehalt wird in der Kohle erhöht, damit sie anschließend heiß genug verbrennt damit das Eisenerz im Hochofen schmilzt. 

Nachdem die Körber-Stiftung bereits Ende Mai Ergebnisse auf Landesebene bekanntgegeben hatte, fand endlich am 13. September die Übergabe der Preise in der Hessischen Staatskanzlei durch Ute Schmidt, Abteilungsleiterin im Hessischen Kultusministerium, und Gabriele Woidelko, Leiterin des Bereichs Geschichte und Politik der Körber-Stiftung, statt.

Was den Geschichtswettbewerb reizvoll macht

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten fordert die Jugendlichen auf, zu einem von der Körber-Stiftung vorgegebenem Rahmenthema, die Geschichte ihrer Region (Hessen) oder ihrer Familie zu erforschen. Dazu sollen sie in Archive gehen, Zeitzeugen interviewen oder nach Überresten suchen. Im Idealfall beschäftigen sich dann die Jugendlichen mit einem Thema, das bisher noch gar nicht oder kaum erforscht ist und leisten damit einen selbstständigen Beitrag zur Erforschung der Geschichte ihrer Region oder ihrer Familie. Der Reiz besteht dann darin, neue Quellen zu entdecken und zu erschließen, eigene Fragestellungen und Deutungen geschichtlicher Prozesse zu entwickeln. Auch wenn das LLG die Schülerinnen und Schüler sehr unterstützt, z. B. durch gelegentliche Unterrichtsbefreiungen, so bleibt doch, dass ein Großteil der Forschungsarbeit neben der Schule und anderen Aufgaben erledigt werden muss.

Beeindruckende Wissenschaftsshow am LLG, Musik, Theater und Naturwissenschaften feiern gemeinsam

Im kommenden Jahr  begeht das Liebig-Museum seinen 100 Geburtstag und es bewirbt sich um die Aufnahme des Unesco Kulturerbes. Das weitgehend erhaltene Liebig-Laboratorium von 1840 stellt weltweit einen der wenigen erhaltenen naturwissenschaftlichen Schauplätze des 19. Jahrhunderts dar. 

In Kooperation mit dem Landgraf-Ludwigs-Gymnasium wurde die Veranstaltungsreihe zu „Liebig lebt“ mit einer beeindruckenden Wissenschaftsshow eröffnet, an der neben den Chemikern des LLG auch die Fachbereiche Musik, Kunst und Darstellendes Spiel tatkräftig beteiligt waren. 

LiebigIEröffnet wurde der bunte Abend mit einem Theaterstück der DS-Gruppe um Leiter Steven Schlömer. Gelangweilter Laborschüler, offenbar hat man schon länger nichts Richtiges zu tun, liegen auf der Bühne. Stichworte fallen, Liebig, Fleischextrakt, Chloroform, Backpulver, langsam kommt Leben in die Gruppe. Mit überzeugendem Spiel werden die Zuschauer gemeinsam mit der Gruppe näher an das Interesse für den berühmten Chemiker herangeführt. Schließlich gipfeln die Bemühungen der Laborschüler in den Versuch, Liebigs Geist zu erwecken und ans LLG in die heutige Zeit zu bringen. Der Versuch gelingt und unter Einsatz vielfältiger Bühnenmittel taucht aus Nebelschwaden und Lichtreflexen der alte Liebig (köstlich gespielt von Physiklehrer Christoph Metzger) auf. Heitere Momente entstehen, wenn der alte Wissenschaftler erkennt, wie weit er in der Zukunft gelandet ist.  Teils modern, teils mit Originalzitaten - „Was wir von dem Leben wissen, hilft uns nicht den Tod begreifen, der für uns ein unerforschliches Geheimnis bleibt“ – wird der Geist Liebigs lebendig und es obliegt ihm letztlich, das Programm des heutigen Abends, das zur Feier seines Werkes entstanden ist, zu eröffnen.

Theater-AG des LLG zeigt  ein kurzweiliges Spiel zu menschlichen Schwächen

IMG 6753Kann man sich Einzigartigkeit kaufen? Und wo fängt moderne Kunst an undwo beginnt Selbstbetrug, wenn eine Schlangenlinie zum welterschütternden Kunstwerk stilisiert wird? Und wer sollte eigentlich auf wen neidisch sein? Der, der etwas kann, aber erfolglos ist, oder der Erfolgreiche, dem aber das Talent fehlt und der nur gut vermarktet wird? 

Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Stücks „Der Neid ist von außen betrachtet jedem selbst überlassen“, das die Theater-AG des LLG in diesem Jahr auf die Bühne brachte. Das Stück entstand im Rahmen des Theateraustausches mit dem italienischen Sezze, der bereits sein 10jähriges Jubiläum feiert. Die Zuschauer sahen gestern die dritte und letzte Aufführung, jetzt geht es für die Gießener nach Italien, wo das Stück dann auch vor dem italienischen Publikum aufgeführt wird.

Plakat LtL sIm Rahmen der Gießener Veranstaltungsreihe „Liebig lebt“ besucht Justus Liebig am Abend des 24. Oktober 2019 auch das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium. Dabei trifft er auf 
Schülerinnen und Schüler sowie auf Lehrkräfte, die sich mit ihm und seiner Zeit beschäftigt haben – und natürlich freut er sich auf weitere Besucher.

Es erwarten Sie und Euch in Haus E und D eine Gruppe des „Darstellenden Spiels“ am LLG, eine historische Experimentalshow, Versuche zum Mitmachen, eine Kunstaustellung zu Liebigs Erfindungen, Informationen zu seinem Wirken und vielfältige Knobeleien.

Schmecken Sie Speisen aus Liebigs Zeiten und lassen Sie sich vom leibhaftigen Justus Liebig durch das Rätsel des Abends führen. Auch Käpt´n Chaos und seine LLG-Musical-Crew haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Für die Veranstaltungen sind Karten im Vorverkauf in den großen Pausen im Foyer von Haus A sowie auch an der Abendkasse für 1,- Euro erhältlich.

Im sechsten Teil der Chaos-Reihe „Staatsfeind wider Willen“ löst der chaotische Käpt`n mit dem Song „Ein Leben ohne die Freiheit“ aus Versehen den Sturm auf die Bastille und wie wir wissen damit die französische Revolution aus. 

Im Jahr 2019 löst die Chaos-Crew zwar keine Revolution aus, aber sie begeistert ihre Zuschauer und der Freiheitssong sorgt für einen von vielen Höhepunkten eines großartigen Musicalabends. Die Darbietung von Mathis Görke ist voller Perfektion, sie überzeugt stimmlich und schauspielerisch in vollem Umfang, sie berührt und nahm die Zuschauer emotional mit. Atemberaubend das Arrangement, wenn der Musicalchor kommt und Solist und Chor zu einer Einheit werden, die die Maßen begeistern und sie hier zwar nicht zur Revolte treiben, aber doch zu hochverdientem, tosenden Beifall und Standing Ovations.

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