Am Freitag haben die Direktkandidaten der Gießener Wahlkreise für die anstehenden Landtagswahlen am Gießener Landgraf-Ludwigs-Gymnasium mit Schülern der Jahrgangsstufen zehn bis zwölf diskutiert.

GIESSEN - Laut den Ergebnissen der Shell-Jugendstudie steigt das politische Interesse junger Menschen seit einigen Jahren an. Spürbar war diese Entwicklung im Rahmen der politischen Podiumsdiskussion mit Landes- und Lokalpolitikern, die am Freitagvormittag am Gießener Landgraf-Ludwigs-Gymnasium stattfand und an der Schüler der Jahrgangsstufen zehn bis zwölf teilnahmen.

Von allen sechs Parteien, die voraussichtlich nach der Wahl am 28. September in den hessischen Landtag einziehen werden, stellte sich je ein Vertreter den kritischen Fragen der Schüler. Neben den vier Direktkandidaten für den Wahlkreis Gießen I Klaus-Peter Möller (CDU), Frank-Tilo Becher (SPD), Manuela Girogis (FDP) und Arno Enners (AfD) nahmen für die Partei Die Linke Matthias Riedl (Wahlkreis Gießen II) und für das Bündnis 90/Die Grünen Joachim Grußdorf (Stadtverordneter) an der Diskussionsrunde teil.

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Am Donnerstag, den 27. September 2018, war es endlich soweit. Am LLG konnte in Anwesenheit von Stadträtin Astrid Eibelshäuser und Schulleiterin Antje Mühlhans der lang ersehnte und vom LLG weitgehend aus eigenen Mitteln (in Höhe von 44.000 Euro!) finanzierte Forscherraum eröffnet werden.

Zur Eröffnung waren alle Spenderinnen und Spender sowie auch Vertreter der Presse eingeladen. Schülerinnen und Schüler des LLG präsentieren Projekt- und Forschungsarbeiten des aktuellen und des letzten Schuljahres.

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Vom 19.-25.9. unternahmen vier Schülerinnen und vier Schüler der Jgst. 10 (eine Schülerin musste aufgrund einer Erkrankung leider vorzeitig abreisen) in Begleitung von Herrn Dr. Rührup eine Exkursion nach Freiberg/Sachsen im Rahmen eines Schüleraustauschs. Beteiligt waren neben dem LLG zwei Partnerschulen aus Sachsen und Bayern, nämlich das Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg sowie das Maria-Theresia-Gymnasium München. 

Die drei beteiligten Schulen sind von ihren jeweiligen Bundesländern für die Teilnahme an einem Begabtenprojekt nominiert worden. Alle drei Schulen gehören außerdem dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC an.

Kann eine Theatergruppe größeren Erfolg haben, als die Zuschauer zu berühren? Sie nachdenklich und vielleicht auch ein Stück weit aus dem Gleichgewicht gebracht aus ihrem Spiel zu entlassen? 

Dies ist der Theatergruppe des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums um Lehrer und Regisseur Rolf Bernhard mit dem Stück „Bericht über Hattington“ am vergangenen Freitag in der Premiere gelungen. In der gut gefüllten Aula des LLG meinten die Zuschauer ein Spiel um ein Kurzgeschichte von Walter Jens aus den 60iger Jahren zu sehen. Die Geschichte eines entflohenen Schwerverbrechers und die Geschichte der kleinen Stadt Knox, die jetzt in Angst lebt, weil sie den Verbrecher damals verriet, ihm keinen Schutz bot und irgendwie hatte sich damals jeder schuldig gemacht, nicht juristisch, aber moralisch. So weit die Erwartungen.

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Was sie tatsächlich sahen, war von beklemmender Aktualität: die Darstellung einer unbestimmten Bedrohung, wachsendes Misstrauen, die Suche nach Sündenböcken. Schließlich der Verlust von Vertrauen in die staatlichen Institutionen, die Abkehr vom Rechtsstaat, der Weg zur Selbstjustiz. Und jeder im Publikum ahnte, statt Knox könnte hier auch Chemnitz stehen, Klöthen, Freiberg ...

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