Im Rahmen der „Berufs- und Studienorientierung“ (BuS) wird für alle Schüler der Jahrgangsstufe Q2 der Ehemaligentag angeboten.

Neben Bewerbungs- und Persönlichkeitstraining (hier werden u.a. das optimale Verhalten und die Kleidung bei Vorstellungsgesprächen thematisiert), Einzelberatungen, Vermittlung von Praktikumsplätzen, der Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität in Gießen (Besuche von Instituten, Seminaren, Vorlesungen, Schülerstudium) wird den Abiturienten an diesem Informationstag die Möglichkeit gegeben, insbesondere mit ehemaligen Schülern der Schule zu sprechen und von deren Erfahrungen und Werdegängen zu lernen. 

Referenten und Schüler treffen sich hierfür in Kerngruppen, deren Besuch sich die Schüler je nach Interesse aussuchen. In der zur Verfügung stehenden Zeit kann jeder Schüler an drei solcher Kerngruppen teilnehmen, Tipps erhalten und Fragen stellen. Da jeder Referent pro Durchgang mit ca. 5-10 Schülern im Gespräch ist, ist es möglich, auch spezielle individuelle Fragen zu stellen. Ziel ist es durchaus auch, bereits einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz zu ergattern oder Kontaktdaten zu vermitteln. 

Unser Kerngruppensystem ist einmalig. Es ist das besondere Angebot unseres Gymnasiums im Rahmen der Berufs- und Studieninformation. Hier erhalten unsere Schüler die Möglichkeit, in kleiner Runde ganz individuell und ausführlich beraten zu werden.

Eine stattliche Palette von Berufen aus verschiedensten Branchen ist am Ehemaligentag vertreten. Nicht nur die „klassischen Studiengänge” wie Jura, Medizin, Lehramt und BWL, sondern auch die Wirtschaftswissenschaften, Archäologie, Informatik und diverse Ausbildungsberufe werden auf Wunsch vorgestellt. Durch die Chance zum individuellen Gespräch können auch Auslandserfahrungen, Erfahrungen mit Selbstständigkeit u.v.m. diskutiert werden. 

Der Ehemaligentag wird mit einem Buffet abgerundet, zu welchem Schüler, Referenten und Lehrer eingeladen sind.


Schneider

Du spielst ein Bandinstrument oder singst gut? Du möchtest in deiner Freizeit zusammen mit anderen Musikern Rockmusik machen? Dann bist du in einer der Schulbands gut aufgehoben.

Die LLG – Band ist im Mai 1994 gegründet worden und zunächst aus der Arbeit in einer Projektwoche erwachsen. Sie hat sich dann als Arbeitsgemeinschaft etabliert und ist – so weit Plätze frei sind – offen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II. Da die Nachfrage stets groß war und die Aufnahmekapazität für eine Band relativ begrenzt, ist einige Jahre später eine zweite Arbeitsgemeinschaft speziell für die Klassen 8 – 10 gebildet worden. Seit dem gibt es am LLG stets eine Schulband für die Sekundarstufe I und eine Schulband für die Sekundarstufe II. 


Die LLG – Bands benötigen Musikerinnen und Musiker an folgenden Instrumenten:

Schlagzeug (zusätzlich Percussion), Bass, 2 Gitarren, Piano bzw. Keyboard, Bläser, ggf. Querflöte oder E-Violine. Außerdem ist Platz für 2 bis 4 Sängerinnen und Sänger.

Voraussetzung für die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften sind Grundkenntnisse am Instrument bzw. im Singen und natürlich die Bereitschaft, regelmäßig zu Proben zu erscheinen und insbesondere bei Auftritten zuverlässig zu sein.

Die Probentermine im jeweiligen Schuljahr werden unter den Teilnehmern vereinbart. Sie liegen in der Regel frühestens in der 9. Und 10. Stunde. Die aktuellen Termine sind auf der Homepage oder im Glaskasten vor dem Sekretariat zu nachzulesen.

Im Herbst oder nach den Weihnachtsferien findet von Fr – So oder von Sa – Mo ein Probenwochenende in der Jugendherberge Wetzlar statt, bei dem der Großteil der neuen Stücke des laufenden Schuljahres eingeübt wird.

Die Stücke werden nach der jeweiligen geschmacklichen Ausrichtung der Bandmitglieder ausgewählt.

Wir haben pro Jahr zwischen 10 und 20 Auftritten, davon einige feste: Nordstadtfest, Einführung der SuS der neuen fünften Klassen, Sommerkonzert am LLG, Abiturfeier in der Kongresshalle, Tag der offenen Tür am LLG, Schülerehrungen am letzten Schultag u.a..

Im Übrigen sind wir bereit, bei schulischen Veranstaltungen aller Art für musikalische Umrahmung zu sorgen – etwa bei Austauschen – oder auch mit anderen Fächern zu kooperieren. 

Gießen, im September 2017 Jerry Maute-Möhl Gunter Weckemann


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Wer sein Kind an das LLG schickt, der wählt für das Kind eines der drei Einstigsprofile: Schwerpunkt Englisch, Schwerpunkt Musik oder den Schwerpunkt Naturwissenschaften.

Jedes der drei Einstiegsprofile bietet den Schülerinnen und Schülern die gleichen Basiskompetenzen nach dem Hessischen Lehrplan für Gymnasien, sodass eine Umorientierung nach der 7. Jahrgangsstufe möglich ist. 

Im Folgenden finden Sie Beiträge von SchülerInnen und LehrerInnen, die von ihren Erfahrungen mit Projekten im Rahmen der Begabtenförderung berichten.

Trialog

[Auszug der Stiftungsseite]


Leitbild

Den Bürger stärken - die Gesellschaft fördern

Gestiftet als Dank für die Lebensleistung des Unternehmers Dr. h.c. Herbert Quandt setzt sich die Herbert Quandt-Stiftung für die Stärkung und Fortentwicklung unseres freiheitlichen Gemeinwesens ein. Ausgangspunkt ihres Handelns in den Satzungsbereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur ist entsprechend diesem Vorbild die Initiativkraft des Einzelnen und die Einsatzbereitschaft für Andere. Die Stiftung will mit ihrem Wirken dazu beitragen, das Ideal des eigenständigen Bürgers zu fördern: Sie möchte Menschen anregen, ihre individuellen Begabungen zu entfalten und Verantwortung für sich sowie für das Gemeinwesen zu übernehmen.[...]


„Trialog der Kulturen am LLG ausgezeichnet – Die Operation Ludwig läuft weiter“ 

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mint-ecsmNach nur 2-jähriger Anwartschaft erhält das LLG die Vollmitgliedschaft bei MINT-EC

Große Freude bereitete die Nachricht, dass das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium mit Wirkung vom 3. Dezember 2010 in das MINT-Exzellenz-Center aufgenommen wird. MINT-EC ist ein Verein in dem Schulen zusammengeschlossen sind, die sich in herausragender Weise um den Bereich (Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik) bemühen und damit ihren Schülerinnen und Schülern sowohl ein besonderes Unterrichtangebot als auch eine besondere berufliche Orientierung bieten.

Nur über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren kann eine Schule Zugang zum Verein MINT-EC, der von wissenschaftlichen Gesellschaften, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen getragen wird, erhalten. Die Aufnahme in dieses Center setzt die Erfüllung weitreichender Anforderungen voraus und ist eine große Auszeichnung für die Schule. Schon im Jahr 2007, zu Beginn der Einführung der Science-Klassen am LLG, bemühte man sich um die Aufnahme in das MINT-Exzellenz-Center. Bereits 2008 erhielt die Schule die Anwartschaft, die mit weiteren Auflagen verbunden war. Letztendlich konnte die Jury überzeugt werden.

Gerade durch die naturwissenschaftlichen Eingangsklassen (Science-Klassen), die sich großer Beliebtheit bei Eltern und Schülern erfreuen, konnte die Schule punkten. Gleichfalls wurde eine gute Wettbewerbstätigkeit hervorgehoben. Auch das Engagement bei „Gießen – Stadt der jungen Forscher“ und die damit verbundenen Kontakte zur Universität und zu Betrieben, trugen zu dem Urteil bei. Die Kommission bescheinigte dem LLG, dass die geleistete Arbeit sogar besser sei, als dies von der Schule nach außen hin dargestellt werde - eigentlich erfreulich, zeigt es doch, dass am LLG die inhaltliche Arbeit im Vordergrund steht.

Diese Auszeichnung ist der exzellenten Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken, die sich vorbildlich für ihren Fachbereich einsetzen. Ganz besonders erfreut zeigten sich Herr Storck, der Fachsprecher Chemie, der für die Bewerbungsunterlagen verantwortlich war und der Fachbereichsleiter III, Herr Meineke, der dem naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld vorsteht und die Einführung der Science-Klassen maßgeblich vorangetrieben hat. Frau Mühlhans, die stellvertretende Schulleiterin, ist stolz auf dieses neue Qualitätsmerkmal der Schule. Mit den dazugehörenden Vergünstigungen, u.a. eine halbe Lehrstelle für den gesamten MINT-Fachbereich, kann die Arbeit weiterhin unterstützt und qualitativ hochwertig fortgeführt werden, um auch den zukünftigen Schülerinnen und Schülern des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums ein gutes Angebot zu unterbreiten.

Am 14.2.2014 konnte sich das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium über eine gute Nachricht freuen. Der Verein Mathematisch-Naturwissenschaflicher Excellence-Center an Schulen e.V. (MINT-EC) übermittelte der Schule die Wiederzertifizierung als Vollmitglied im Netzwerk, das von zahlreichen Unternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen unterstützt wird. Ziel der Organisation ist die Förderung und Qualifizierung von MINT-Nachwuchskräften in Deutschland.
 
Im Schreiben des Vorstandes des MINT-EC an Schulleiterin Antje Mühlhans wird betont, dass das LLG seinen „Leuchtturmcharakter“ in vielen Bereichen zeige. Explizit werden v.a. die vielfältigen Wettbewerbe und die frühzeitig einsetzende Förderung der Schülerinnen und Schüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich hervorgehoben; ein besonderer Baustein in diesem Sinne stellt das naturwissenschaftliche Eingangsprofil mit den Science-Klassen dar. Ebenfalls starke Beachtung finden die Maßnahmen der Schule zur Berufsorientierung sowie zum Ausbau des Bereiches Technik im Unterricht durch eine Kooperation mit der Schunk GmbH. Die enge Vernetzung des LLG mit Hochschuleinrichtungen und mit anderen Schulen auch über die Bundesländergrenzen hinweg sowie die Rolle der Schule als Experimento-Zentrum der Siemens Stiftung werden als weitere Gründe für die erfolgreiche Wiederzertifizierung aufgeführt.
 
Antje Mühlhans und Fachbereichsleiter Matthias Storck sehen die Entscheidung der Jury als Bestätigung und als Ansporn für die weitere Arbeit im Sinne der Schülerinnen und Schüler und danken vor allem den Lehrkräften der Schule, deren besonderes Engagement diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.

 

jugend debattiertJugend debattiert“ ist ein bundesweit ausgetragener Schulwettbewerb, der die Förderung der politischen Bildung, der Debattenkultur und der deutschen Sprache zum Ziel hat. Von einem Pilotprojekt der Gemeinnützigen Hertiestiftung, das noch vor zehn Jahren mit einigen hundert Teilnehmern auf den Frankfurter Raum beschränkt war, ist „Jugend debattiert“ mit 90000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern mittlerweile zum drittgrößten Schülerwettbewerb in Deutschland angewachsen. Er erreicht damit mehr Jugendliche als etwa „Jugend forscht“ oder „Jugend musiziert“.

Was ist das Ziel von „Jugend debattiert“?
Man lernt im Unterricht oft viel zu wenig, wie man sich im freien Reden übt. Der Wettbewerb richtet sich an zwei Altersgruppen  (Klassen 8-10, Klassen 11-13) und wird auf vier Ebenen bestritten: Klasse, Regionalverbund, Land und Bund.
„Jugend debattiert“ hat feste Regeln: Je vier Schüler bestreiten eine 24‑Minuten‑De­batte. Zwei vertreten die Pro ‑, zwei die Kontra ‑ Seite. Jeder hat zu Beginn zwei Minuten unge­störte Redezeit, in der er seine Argumente darlegen kann. Anschließend folgen zwölf Minuten freie Ausspra­che. Für das Schlusswort steht jedem Teilnehmer noch ein­mal eine Minute zur Verfü­gung. Anschließend werden Sachkenntnis, Ausdrucksver­mögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der vier Redner von der Jury bewertet.

Vier Stiftungen sichern mit jährlich 5,8 Mio. €  den Fortbestand, die Ausweitung und die Qualität des Projekts -  insbesondere durch intensive Fortbildungsmaßnahmen für beteiligte Lehrerinnen und Lehrer.
Seit sieben Jahren arbeiten am LLG die Kollegen Linke, Bernhardt und Weckemann an dem Projekt mit. Dieser Kreis wurde vor drei Jahren erweitert um die Kollegen Schleif, Dr. Botor und Bruckhuisen , begleitet von einer hausinternen Fortbildung und einem Aufbauseminar durch die Hertiestiftung. Seit diesem Jahr gehört auch die Kollegin Leiter dem „Jugend – debattiert“ – Team unserer Schule an.

Geschichtswettbewerb logo
„Sucht und sammelt in eurer Umgebung, z. B. in der Familie, der Nachbarschaft, in Bibliotheken und Archiven, Materialien zum Thema... Wählt dann ein konkretes Beispiel aus, das ihr bearbeiten wollt. Überlegt, welche Fragen euch dabei besonders interessieren. Entwickelt einen Plan, der euch hilft das Material zu ordnen und die Zeit einzuteilen“.

So werden Jugendliche zwischen  8 und 21 Jahren alle zwei Jahre von der Körber- Stiftung zur Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aufgerufen. Die Teilnehmer sollen dann in ihrer Region oder in ihrer Familie zu einem bestimmten Thema forschen.

Manche der bisherigen Wettbewerbsthemen wie Alltag im Nationalsozialismus 1980/81 haben in der Öffentlichkeit große Resonanz gefunden, andere wie Umwelt hat Geschichte 1985/86 haben sogar der Geschichtsforschung Anstöße gegeben.

Eine solche Erfolgsgeschichte haben wahrscheinlich selbst die beiden Initiatoren – der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann und der Industrielle Kurt A. Körber –  nicht erwartet, als sie 1973 das Startzeichen gaben.

In den Anfängen sollte der Geschichtswettbewerb einerseits die demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte bewusst machen und andererseits die Teilnehmer zur eigenständigen  Erforschung der lokalen oder familiären Geschichte anregen. Seither ist die Grundidee weiter entwickelt worden, und das mit Erfolg: Das Interesse am Geschichtswettbewerb hat nicht nachgelassen.


Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium

Diese Erfolgsgeschichte lässt sich auch am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium verfolgen, nachdem sich 1986  zum ersten Mal eine Gruppe mit Erfolg beteiligt hatte. Beschränkte sich das Interesse 1988 und 1990 auf  zwei oder drei Gruppen, nahm die Zahl der Teilnehmer seit den neunziger Jahren stetig zu, 1998 waren es 14, zuletzt 2009 12 Gruppen. Zwischen 1985 und 2001 hat eine dreistellige Zahl von Schülern bzw. über hundert verschiedene Gruppen an zwölf Wettbewerbsrunden teilgenommen. Die Erfolge blieben nicht aus.(Preisverleihung)


Mittlerweile ist der Geschichtswettbewerb an unserer Schule zu einer Institution geworden. Es wird kaum einen Schüler geben, der nicht schon einmal vom „Geschi-Wettbewerb“ gehört hat. So ist es nicht außergewöhnlich, dass sich schon lange, bevor ein neuer Wettbewerb beginnt, Schüler für die neue Runde interessieren oder gar anmelden.

Bislang hat sich erst eine komplette Klasse der LLG am Wettbewerb beteiligt, in der Regel waren es Einzelpersonen oder kleine Gruppen. Deshalb findet die Betreuung durch Tutoren außerhalb der Unterrichtszeit statt. Allerdings können Teilnehmer nach Absprache für Archivbesuche oder andere Tätigkeiten tageweise vom Unterricht befreit werden. Die Unterstützung durch die Tutoren richtet sich nach den konkreten Bedürfnissen der Schüler: Tutoren können bei der Suche nach einem Thema, Literatur, Materialien oder Zeitzeugen helfen, die Teilnehmer in ein Archiv begleiten, bei der Gliederung der Arbeit beraten und Teile der Arbeit lesen. Und immer wieder Mut machen zum Durchhalten.

Die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs erfolgt in Zusammenarbeit mit den Archiven in der Region, insbesondere dem Stadtarchiv Gießen, den Staatsarchiven in Darmstadt und Marburg und dem Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden. Seit einigen Jahren macht das Stadtarchiv Gießen alle eingereichten Arbeiten aus Gießen und Umgebung in einer Ausstellung der Öffentlichkeit bekannt.


Auch die „Gießener Allgemeine“ stellt seit vielen Jahren alle eingereichten ausführlich in einer Artikelserie vor.

Warum ist die Teilnahme attraktiv?

Dafür gibt es viele Gründe, von denen nur einige hier genannt seien:

  • Der Geschichtswettbewerb ermöglicht den Teilnehmern forschendes Lernen: Anders als im gewöhnlichen Geschichtsunterricht, in dem in der Regel die Quellen schon fast „mundgerecht“ aufbereitet sind, wartet auf den Schüler im Archiv ein Aktenbündel, das Widersprüche, Lücken, Wichtiges und Unwichtiges enthält, und im Interview mit einem Zeitzeugen erzählt dieser Geschichten, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Die Teilnehmer müssen lernen methodisch zu arbeiten, Wesentliches und Unwesentliches zu unterscheiden und Zusammenhänge zu erkennen und zu deuten. Auf diese Weise trägt die Teilnahme zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen bei.
          
  • Der Geschichtswettbewerb überlässt es den Teilnehmern, in welcher Form sie ihren Beitrag abliefern wollen. Möglich ist ein „Buch“,  ein historisches Spiel, aber auch eine Collage, eine kleine Ausstellung, ein Videofilm oder auch eine CD-ROM.
          
  • Im Laufe des Wettbewerbs  müssen die Teilnehmer zwangsläufig selbständig Kontakt zu Behörden, Parteien, Verbänden, Presse und zu – manchmal prominenten – Zeitzeugen aufnehmen. Der Umgang mit unbekannten Personen und der Auftritt in der Öffentlichkeit fördert das Selbstbewusstsein, insbesondere der jüngeren Teilnehmer.
  • In den letzten Jahren hat auch ein Akademie-Programm, das die Körber-Stiftung den Preisträgern eröffnet, dazu beigetragen, dass die Teilnehmerzahlen stiegen. Preisträger konnten in kleinen Gruppen an Fahrten in die Türkei oder ins Baltikum teilnehmen, mit prominenten Politikern wie Helmut Schmidt oder Kurt Biedenkopf diskutieren oder hinter die Kulissen von großen Industriebetrieben und Museen schauen. Wer von unserer Schule daran teilgenommen hat, kam stets begeistert zurück.
  • Ach ja, die Geldpreise ...


 Christoph Geibel (überarbeitet im November 2009)

logo juwi

 

 „Jugend und Wirtschaft“ ist ein Projekt, das von der F.A.Z. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und dem Bundesverband deutscher Banken im Jahr 2000 initiiert wurde und vom IZOP-Institut betreut wird.

Ziel dieses Projekts ist es, das Interesse von Schülern für wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken und zu fördern, sie zur Lektüre auch des Wirtschaftsteils einer Zeitung zu motivieren und sie schließlich auf der Basis systematischer Lektüre und Recherche zum Schreiben eines Artikels zu befähigen.

Unter dem Titel „Jugend und Wirtschaft“ erscheint seit Februar 2001 an jedem ersten Donnerstag im Monat eine spezielle Seite im Wirtschaftsteil der F.A.Z.. Als materieller Anreiz wurden im ersten Projektjahr je 3 Preise für die besten Studienarbeiten und Artikel in Aussicht gestellt.


Die im Projektjahr 2000/2001 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Landgraf-Ludwig-Schule (21 an der Zahl) haben sich schwerpunktmäßig auf das Schreiben von Studienarbeiten konzentriert, in der Regel haben sie die Weihnachtsferien und darüber hinaus weitere Freizeit geopfert. Die Themen der Studienarbeiten waren sehr interessant und vielfältig, die allermeisten der Arbeiten von hoher Qualität.

Sie reichten von der „Analyse des Kunstmarktes“ über „Transrapid“, „Vermarktung der Biotechnologie“, „Ökonomische Aspekte des US-Wahlkampfes“, „E-Commerce“ bis hin zur „EU-Osterweiterung“.

Von den 166 eingereichten Studienarbeiten (an dem Projekt nahmen insgesamt 1400 Schüler von 49 über das gesamte Bundesgebiet verteilten Schulen teil) wurde die von Tobias Hausotter verfasste Studienarbeit über die EU-Osterweiterung von einer mehrköpfigen Jury einmütig als die beste ausgewählt . Zur Belohnung durfte er im Rahmen einer Feier in Berlin am 20.9.01 die Auszeichnung und einen modernen Multi-Media-Laptop vom damaligen Bundeswirtschaftminister Werner Müller in Empfang nehmen.

Es wurden auch zwei Artikel verfasst, die beide erschienen sind, einer von Sabine Brudet und Vanessa Güntert über „Biotechnologie“ und einer von Anne Peltner über den „Buchmarkt in Deutschland“.

Im Projektjahr 2001/2002 nahmen 24 Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil, wobei der Schwerpunkt dieses Mal auf dem Schreiben von Artikeln lag. Wir haben versucht, die Erfahrungen, die meine Schüler/innen und ich im ersten Jahr gemacht haben, zu nutzen, damit möglichst viele interessante Artikel entstehen konnten. Der Preisverleihungsmodus ist geändert worden: Es wurden in diesem Jahr die besten 4 Artikel prämiert und 3 Schülergruppen von Schulen, die sich besonders hervorgetan haben, bekamen einen Schulpreis.

Die Konkurrenz ist hart, da auch Wirtschaftsgymnasien an dem Wettbewerb teilnehmen, deren Schüler/innen bis zu 5 Stunden Wirtschaftslehre in der Woche haben. Statistisch gesehen hat jede Schule nur die Chance auf die Veröffentlichung von zwei Artikeln.

Im Laufe des Schuljahres 2001/2002 sind 41 Artikel von LLS-Schülerinnen und –Schülern verfasst worden.

Ein ausführlicher Artikel von Boris Lemmer mit der Überschrift „Zweifel am Milliardengeschäft UMTS“ ist in der FAZ vom 3.1.02 veröffentlicht worden. Dieser Artikel wurde als einer der 4 besten des Wettbewerbs ausgewählt, so erhielt Boris Lemmer aus der Hand der damals amtierenden Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz Frau Prof. Dagmar Schipanski eine Urkunde und ein Multimedia-Notebook.

Außerdem erhielt die Landgraf-Ludwig-Schule einen der zu vergebenden drei Schulpreise in Höhe von 5000 Euro für besonderes Engagement des Kurses.

Im Laufe des Projektjahres 2002/2003 sind 46 Artikel verfasst worden, von denen vier in der FAZ und zwei in der „Kleinen Zeitung“ veröffentlicht worden sind. Die Listen der in den vergangenen Projektjahren verfassten Artikel befinden sich auf den folgenden Seiten der Homepage, ebenso eine Liste für das Projektjahr 2003/2004 mit den 46 verfassten Artikelentwürfen. Neun davon wurden in der FAZ veröffentlicht, zwei in der „Kleinen Zeitung“.

Die LLS stellte einen der drei Einzelpreisträger im Projektjahr 2003/2004. Jascha Braun erhielt aus den Händen des Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Bundesverbandes deutscher Banken Dr. Rolf-E. Breuer ein Multimedia-Notebook. Er wurde ausgezeichnet für seine beiden Artikel „Sammelsurium an Geld und Exponaten“ und „Blutsauger gegen Arbeitslosigkeit“, die beide in der FAZ abgedruckt worden sind.

Ebenso erhielt Jascha Braun ein Anerkennungsschreiben vom Schuldezernenten der Stadt Gießen, Herrn Dr. Kölb, und eines vom Staatssekretär im Kultusministerium, Herrn Jacobi.

Im Schuljahr 2005/2006 war eine Gruppe der Jahrgangsstufe 12 des LLG (2005 wurde die Landgraf-Ludwig-Schule in Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, ihren ursprünglichen Namen, umbenannt.) wieder dabei. 32 Schülerinnen und Schüler haben 65 Artikelentwürfe verfasst, wovon im Laufe des Jahres 2006 zwölf in der F.A.Z. und vier in der Kleinen Zeitung veröffentlicht worden sind. Das ist bisher die beste Leistung, die jemals eine Gruppe in diesem Wettbewerb erbracht hat.

Sie wurde belohnt mit einem Einzelpreis für die Schülerin Elena Nass, die einen Multimedia-Laptop aus den Händen des Thyssen-Krupp-Vorstandsvorsitzenden, Herrn Dr. Ekkehard D. Schulz, erhielt. Zwei von Elena Nass verfasste Artikel sind 2006 in der FAZ erschienen: „Auch der Hörfunk hat Visionen. Das Radio soll digital werden. Die Briten liegen weit vorne“ (F.A.Z. vom 2.2.06) und „Was die Kleider drunter tragen. Schaufensterfiguren gehen mit der Mode“ (F.A.Z. vom 7.9.06). Dieses Kunststück gelang auch Miriam Fröhlich und Natalie Laub (Siehe „Liste der Artikelentwürfe des Projektjahres 2005/2006“).

Die außerordentliche Leistung der gesamten Gruppe wurde ausgezeichnet mit einem von drei Schulpreisen in Höhe von 5000 Euro.

Im Projektjahr 2007/2008 nahmen wieder 28 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 des LLG an dem Wettbewerb teil und verfassten 49 Artikelentwürfe, wovon acht in der F.A.Z und sechs in der „Kleinen Zeitung“ veröffentlicht worden sind. (Siehe „Liste der Artikelentwürfe des Projektjahres 2007/2008“)

Zwei der genannten Artikel wurden von Miriam Zakel verfasst:

„Die Männerwirtschaft gerät ins Wanken. Gartenzwerge made in Germany sind immer noch gefragt. Aber jetzt bekommen sie weiblichen Zuwachs“ (F.A.Z. vom 8.5. 2008) und „Haarige Angelegenheiten. Perücken sind wieder in Mode“ (F.A.Z. vom 18.9.08).

Sie wurde deshalb im Rahmen der Preisverleihung des Projektjahres 2007/2008 mit einem von drei Einzelpreisen ausgezeichnet.

Aus den Händen des damaligen Wirtschaftsministers Michael Glos, des F.A.Z.-Herausgebers Holger Steltzner und des geschäftsführenden Vorsitzenden des Bundesverbandes deutscher Banken Prof. Manfred Weber erhielt sie einen Multimedia-Laptop.

Im Projektjahr 2009/2010 nahm wieder eine Schülergruppe an dem Wettbewerb teil. Es wurden 50 Artikelentwürfe erstellt, von denen drei in der F.A.Z. und fünf in der Kleinen Zeitung veröffentlicht wurden.

In der F.A.Z. wurden folgende Artikel veröffentlicht: „Ein klassischer Schubladenhüter. Ausrangierte Handys sind doch noch zu gebrauchen“ von Philipp Nuhn (4.3.2010), „Auf Tuchfühlung mit dem Fernen Osten. Sieben Rechtecke reichen für alle Rundungen. Japanische Kimonos sind anziehende Kleidungsstücke“ von Lisa Horrer (10.6.2010), „Wo man eine ruhige Kugel schiebt. Bowling hat es in Deutschland schwer, sich gegen die Traditionssportart Kegeln durchzusetzen. Hoops vertreibt seit fast 50 Jahren hochwertige Anlagen aus Amerika.“ von Leonhard Brandbeck (4.11.2010)

Im Projektjahr 2011/12 nahm eine Schülergruppe unter der Leitung von Herrn Kaiser und Frau Leiter-Münch erfolgreich am Projekt teil. Es entstanden 39 Artikelentwürfe, von denen fünf in der F.A.Z. und drei in der Kleinen Zeitung veröffentlicht wurden. Der Artikel „Wie sich Kinder Kaugummis andrehen“ von Sabrina Ludwig wurde in der F.A.Z. vom 5.1.12 veröffentlicht, der Artikel „Die verlorene Schirmherrschaft. Handgefertigte Regenschirme gelten als hochwertig. Aber es gibt nur noch wenige, die sie machen können – und kaum jemanden, der sie kauft.“ von Nina Hettche wurde in der F.A.Z. am 1.11.2012 veröffentlicht.

Johanna Zimmermann wurde für drei veröffentlichte Artikel mit einem von drei Einzelpreisen ausgezeichnet.

Am 24.5.2012 erschien der Artikel „Nicht nur Ökos kriegt man in die Wolle. Hessnatur verkauft naturnahe Kleidung zu ansehnlichen Preisen.“, am 13.9.2012 der Artikel „Wie man anderen schöne Augen macht. Glasaugen herzustellen ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Alle Hersteller kommen aus Deutschland.“, und schließlich am 6.12.2012 erschien der Artikel „Hühnchen in 10000 Meter Flughöhe. Sell schickt die Küche in die Luft“.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann, F.A.Z. Herausgeber Holger Steltzner, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes Michael Kemmer und Vorsitzender der FAZIT-Stiftung Wolfgang Bernhardt ehrten die Sieger des Wettbewerbs des Projektjahres 2011/2012. Johanna Zimmermann erhielt auch einen Glückwunsch der Hessischen Kultusministerin Nicola Beer.

Leider hieß es im Projektjahr 2012/2013 wieder: eine Runde aussetzen.

Doch im Projektjahr 2013/2014 wurde 24 Schülerinnen und Schülern wieder die Gelegenheit geboten, mit der F.A.Z. im Unterricht zu arbeiten und Artikel zu schreiben, die so gut waren, das 8 auf der Jugend und Wirtschaft-Seite der F.A.Z. und 5 in der Kleinen Zeitung veröffentlicht worden sind. Die Autoren waren Max Hamscher („Die Kundschaft ist unvergänglich. Diamantschleifer machen aus Kohle Kohle“, Kleine Zeitung Juni 2014), Alicia Nachtigall („Wo man dem Hund was ans Bein bindet. In Gießen ist man auf den Hundeschuh gekommen“, Kleine Zeitung September 2014), Tom Nusch („Schlager werden durch den Kakao gezogen, Christoph Wohlfahrt produziert süße Klänge“, Kleine Zeitung Dezember 2014), Agnes Ziegler („Wenn ein Bein vor die Hunde geht. Prothesen helfen Dreibeinern, die einmal Vierbeiner waren / Für Gelähmte gibt es Rollwagen, veröffentlicht in der F.A.Z. vom 20.6.2014), Marcella Schwan („Wo man das Sammeln für bare Münze nimmt. Vor allem Männer verstehen sich gerne als Jäger und Sammler“, Kleine Zeitung September 2014). Marcellas zweiter Artikelentwurf wurde unter der Überschrift „Sie hängen an den Bäumen. Wo kommt der Weihnachtsbaum her? Gezüchtet wird er aus Samen, die zuvor von den Bäumen geholt wurden – von professionellen Zapfenpflückern“ in der F.A.Z. vom 19.12.2014 veröffentlicht.

Von Sonali Beher wurden drei Artikel in der F.A.Z. veröffentlicht: am 6. Februar unter der Überschrift „Wie man Einkünfte herbeizaubert. Die Magie kann ein einträgliches Geschäft sein“, am 7. August unter der Überschrift „Ein Elvis kommt selten allein. Der „King“ wird oft imitiert. Von dieser Kunst leben können aber nur wenige“ und am 4. Dezember unter der Überschrift „Der Moderator soll an die Wand geklatscht werden. Vor Shows wie Germany´s Next Topmodel bringt ein Warm-Upper das Publikum in Stimmung“.

Sie wurde übertroffen von Larissa M. Schwarz, die insgesamt vier Artikelentwürfe verfasste, von denen einer in der Kleinen Zeitung erschien und drei in der F.A.Z. veröffentlicht wurden:

„Auch Banken haben Druckmittel. Kontoauszugsdrucker kommen oft von Wincor Nixdorf“, Kleine Zeitung März 2014,

„Ein Kornfeld im Bett. Hersteller von Naturmatratzen versprechen ihren Kunden ein gutes Gewissen und einen gesunden Schlaf“, F.A.Z. vom 3. April 2014,

„Wenn die Sammler Anteil€ nehmen. Eine kleine Gruppe von Sammlern hat sich auf historische Wertpapiere spezialisiert. Alte Aktien und Anleihen erzählen von einer abwechslungsreichen deutschen Wirtschaftsgeschichte“, F.A.Z. vom 18. September 2014,

„Zweiräder haben ein nächtliches Stelldichein. Immer mehr Menschen leisten sich diebstahlsichere Garagen für ihre Fahrräder“, F.A.Z. vom 6. November 2014.

Larissas informativen und interessant geschriebenen Artikel sind am Mittwoch, dem17.09.2014 auf einer festlichen Veranstaltung der F.A.Z. und des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin prämiert worden. Holger Steltzner, einer der Herausgeber der F.A.Z., und Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Vorstandes deutscher Banken, gratulierten der LLG-Schülerin zu ihrem Erfolg und überreichten ihr den Preis in Form eines iPads. Die Schulleiterin, Frau Mühlhans, und Larissas Politik und Wirtschaft-Lehrer, Herr Kaiser, durften sie begleiten und freuten sich stellvertretend für die LLG-Schulgemeinde über ihren großen Erfolg. Sie setzt damit eine gute „Tradition“ fort, denn sie ist der/die siebte LLG-Schüler/in, der/die mit einem Artikelpreis ausgezeichnet worden ist.

Im Projektjahr 2014/2015 nahmen wieder 23 LLG-Schüler/innen an dem Wettbewerb teil und verfassten insgesamt 44 Artikelentwürfe, wovon bereits sechs in der FAZ und zwei in der Kleinen Zeitung veröffentlicht worden sind.

Nele Gromes hat insgesamt drei Artikelentwürfe verfasst, die alle in der F.A.Z. erschienen sind.

Der erste veröffentliche Artikel, der am 2.4.2015 in der FAZ erschien, beschäftigt sich unter der Überschrift „Wenn man am Flughafen Bahnhof versteht. Der Frankfurter Flughafen beschäftigt Einkaufsberater, die sich um ausländische Gäste kümmern, vor allem Chinesen“ mit genanntem Beruf, der für höhere Umsätze ich Frankfurter Fachgeschäften sorgt.

Am 3.9. erschien ihr zweiter Artikel in der FAZ unter der Überschrift „Frauen wollen betrachtet werden. Traditionelle Kleider aus aller Welt verlieren nicht an Wert.“ Er hat Herstellung und Verkauf von internationalen Trachten zum Inhalt.

Ihr dritter Artikel, der am 17.9. in der FAZ zu lesen war, trägt die Überschrift „Viele kennen die Schule nur flüchtig. Wie kann man Asylbewerber erfolgreich auf den Schulabschluss vorbereiten? Eine private Einrichtung in München macht es vor“.

Die Artikel sind nachzulesen unter:

Mit weiteren Veröffentlichungen ist zu rechnen.

Am 5. Februar 2015 wurde unter der Überschrift „Der Tod ist doch Käse“ der von Natasha Kulawik verfasste Artikel über Deutschlands einzigen Mausefallenhersteller veröffentlicht.

Am 6.8. erschien als Aufmacher auf der Jugend und Wirtschaft- Seite der FAZ unter der Überschrift „Wo der Stoff immer nur knapp reicht. Cheerleading ist auch in Deutschland in Mode. Die Kostüme kommen meistens aus Amerika. Doch zwei Betriebe fertigen hierzulande, von Hand“ ein Artikel von Laura Petry.

Am 5. November erschien als Aufmacher der von Luise Böhm verfasste Artikel über Alphörner unter der Überschrift „Bergbewohner haben eine lange Leitung. Wenige Tüftler stellen Alphörner noch ganz von Hand her. Inzwischen hat auch hier der Computer Einzug in die Produktion gehalten.“

Auch diese Artikel findet man unter www.juwi.org Archiv.

In der Kleinen Zeitung wurde im März 2015 unter der Überschrift „Wenn die Handschrift federführend ist. Die Peter Bock AG ist Auftragsfertiger für Füllhalterfedern“ ein Artikel von Antonius Achtner veröffentlicht und im September einer von Lisa Kellner unter der Überschrift „Die brotlose Kunst des Kunstverleihs. Bei Artotheken steht der kulturelle Wert im Vordergrund“.

Mit weiteren Veröffentlichungen ist zu rechnen.

Nele Gromes, Schülerin der Jahrgangsstufe 12 des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums, hat im Projektjahr 2014/2015 einen von drei Artikelpreisen im Wettbewerb „Jugend und Wirtschaft“ des Bundesverbandes deutscher Banken und der FAZ gewonnen. Sie wurde am 16. September 2015 in Berlin ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der F.A.Z.-Herausgeber und Wirtschaftsredakteur Holger Steltzner. Die Festrede hielt Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble. 

„Wenn wir zu wenig über wirtschaftliche Zusammenhänge wissen, können wir bestimmte politische Entscheidungen nicht nachvollziehen. Dann folgt man leicht den einfachen Parolen der Populisten, der rechten wie der linken. Schülerwettbewerbe wie ‚Jugend und Wirtschaft‘ helfen dabei, dass es dazu nicht kommt“, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble anlässlich der Preisverleihung von „Jugend und Wirtschaft“.

Die drei Einzelpreisträger, also auch Nele Gromes, führten im Rahmen der Veranstaltung ein Interview mit ihm. Nele und die beiden anderen Preisträger aus Neustadt bei Coburg und aus Berlin stellten dem Minister mehrere Fragen, die er souverän beantwortete und gleichzeitig das Publikum zum Denken anregte. Auf Neles Frage, ob ihn Kritik und Karikaturen treffen würden, in denen er als „unbarmherziger Deutscher“ dargestellt werde, antwortete er, seine Sturheit und seine langjährige Erfahrung als Politiker ließen ihn das aushalten. Auf die Frage, welche Welt er sich für seine Enkel wünsche und was so bleiben solle, antwortete er, die Welt sei ständig in Veränderung und nichts bliebe so, wie es sei, auch wenn man es sich wünsche. Natürlich wünsche er sich Frieden und Wohlstand für die Generation seiner Enkel, aber auch eine Verwirklichung der Menschenrechte in möglichst vielen Ländern dieser Welt auch außerhalb Europas. Diese müssten immer wieder neu erkämpft werden. Auf die Frage, was die schwierigste Situation in seiner politischen Laufbahn gewesen sei, antwortete er, dass neben der Bewältigung der Eurokrise die vertragliche Umsetzung der deutschen Einheit eine seiner größten Herausforderungen gewesen sei.

Am Tag der Preisverleihung war die Gruppe auch zur Besichtigung des Finanzministeriums eingeladen.

Da nicht nur Nele Gromes, sondern mehrere Schülerinnen und Schüler veröffentlichungswürdige Artikel geschrieben haben, erhielt der Grundkurs Politik und Wirtschaft Kaiser auch einen der drei begehrten Schulpreise in Höhe von 2500 Euro.

20 Kursmitglieder durften Nele Gromes, die Schulleiterin, Frau Mühlhans, und Herrn Kaiser zur Preisverleihung nach Berlin begleiten. Die Gruppe hatte einen zusätzlichen Gesprächstermin am 17. September mit Staatssekretär Dr. Helge Braun im Abgeordnetenhaus des Bundestages. Dort bekam sie Informationen aus erster Hand zur Bewältigung der Flüchtlingsproblematik, da es zur Zeit die Hauptaufgabe des Staatssekretärs ist, die Arbeit zwischen Bund und Ländern zu koordinieren und „Flaschenhälse“, wie er es nannte, „ zu beseitigen“ und die Arbeit der zuständigen Behörden besser zu koordinieren.

Mit acht Einzelpreisen und drei Schulpreisen ist das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium die bisher erfolgreichste Schule in diesem Wettbewerb.

LLG-Schüler/innen haben im Laufe von 10 Projektjahren 432 Artikelentwürfe und mehrere Studienarbeiten verfasst.

64 Artikel erschienen in der F.A.Z. und 31 in der Kleinen Zeitung.

Mit oder ohne Auszeichnung ist die Teilnahme an dem Projekt für Lehrer und Schüler/innen jedoch in jedem Fall eine lohnenswerte Erfahrung, weil fachübergreifendes Arbeiten kein Fremdwort bleibt und weil man über den normalen Unterrichtstellerrand hinausschaut und seinen Horizont erweitert und als Lehrer, mit Glück und Können auch als Schüler/in, sich mit Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Bundesländern austauschen kann.

Außerdem ist Berlin immer ein lohnendes Reiseziel.

Gießen, den 5.11.2015

Josef Kaiser, StD, Betreuer des Projekts „Jugend und Wirtschaft“ am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in Gießen

 

 

LettlandAustausche gehören zu einem modernen und lebendigen Sprachunterricht. In der persönlichen Begegnung im fremden Land ebenso wie in der Rolle als Gastgeber, der das eigene Land vorstellt, werden Sprache und Landeskunde gleichermaßen persönlich erlebt und vermittelt.

Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und die Lehrerinnen und Lehrer sind Gastgeber für unsere Austauschpartner und umgekehrt. Nicht selten wurden hier Freundschaften fürs Leben geschlossen.

USADas Landgraf-Ludwigs-Gymnasium bietet zurzeit Schüleraustauschprogramme mit den USA (Beaver Dam, Beaver Dam High School; Oberstufe), England (Reading; Mittelstufe), Frankreich (Avignon; Mittelstufe), Italien (Sezze; Mittelstufe), Spanien (Sevilla, Málaga; Mittelstufe), Schweden (Växjö; Oberstufe) und Lettland (Riga; 10/11).


Beaver Dam, USA Avignon, FRA
Sevilla, ESP
Sezze, ITA Riga, LET Växjö, SWE
   

In den vergangenen hat sich der Skilehrgang der Klassen 7 weiter zu einem wichtigen Pfeiler in der pädagogischen Betreuung unserer Schüler erwiesen. Jede Klasse 7 hat die Möglichkleit, dass sie geschlossen an einem Lehrgang teilnimmt, bei dem es nicht nur sportlichen Aspekte, sondern gerade auch soziale Kompetenzen in der Gruppe, Kreativität und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.

20150904 Summerschool

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

regelmäßig bieten wir in den Ferien Förderkurse in einzelnen Fächern an. Hier können Unterrichtsinhalte noch einmal wiederholt und vertieft werden. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt über die jeweils zugeordneten Fachlehrer, die Durchführung orientiert sich an den Curricula und erfolgt durch Studenten.

Folgende Angebote sind in diesem Jahr möglich:

Mathematik: 6, 8, 9 und die E-Stufe
Latein: 5, 6, 7 und 8

Bilder Sponsorenmappe

Es ist geschafft, der erste Schritt wurde getan. Dank der vielen Läuferinnen und Läufer haben wir einen soliden Grundstein für die Erweiterung unseres Sportfeldes rund um Haus B durch den Sponsorenlauf legen können. Durch Ihre/Eure Unterstützng wurden bisher über 40.000 Euro gespendet. Und es geht natürlich weiter...


Im Laufe des Schuljahres werden nun alle freien Felder der Tartanbahn verkauft, das Schülercafé sowie die Musiker haben bereits zugesagt, dass sie uns durch unterschiedliche Aktionen weitere finanzielle Unterstützung bieten werden. Und wer die Mittestufenfete erlebt hat, der weiss, dass das Sammeln für einen guten Zweck auch Spaß machen kann.

Schaut immer mal hier vorbei und holt euch Infos zu den noch freien Abschnitten des Sportfeldes und werft einen Blick auf den aktuellen Kontostand.

Euer "Projekt 150.000 Team" aus Eltern, Lehrern und Schülern des LLG

Hier werden SPonsorenprojekte oder Schülerprojekte vorgestelle, bzw. die entsprechenden Mappen zu Verfügung gestellt.

Der Unterstufenchor erarbeitet jährlich mit viel Engagement ein Unterstufenmusical. Seit 2009 existiert die Musicalreihe „Käpt`n Chaos“, die vom Musiklehrer, Herrn Adamietz, ins Leben gerufen wurde. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler je nach Neigung in sängerischer, schauspielerischer und tänzerischer Hinsicht, auch individuell, gefördert. 
In Zusammenarbeit mit der „Ag Licht & Ton“ werden tolle Aufführungen vorbereitet, die sich einer sehr großen Publikumsresonanz erfreuen.


 

Anders als in der Unter- und Mittelstufe ist das Musical in der Oberstufe nicht an den Oberstufenchor gekoppelt, sondern wird von der LLG-Musical-Company produziert und aufgeführt.
Die LLG-Musical-Company wurde im Herbst 2012 von Martin N. Spahr (ehemaliger Schüler der Schule) und Martin Ballmeier (aktueller Musiklehrer an der Schule) gegründet. Nach dem unerwartet großen Erfolg von „Käpt’n Chaos und der vielleicht allerletzte Kaiser„, welches von Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe aufgeführt wurde, entstand bei vielen zuschauenden Schülern der Oberstufe der Wunsch, auch einmal Teil eines solchen Projektes zu sein. Seitdem wurden in Zusammenarbeit mit außerschulischer fachlicher Unterstützung und professioneller Technik die Musicals „Fame“ (2013), „Jekyll & Hyde“ (2014) und „Natürlich blond“ (2016) realisiert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.llg-musical-company.de


 

In den vergangenen hat sich der Skilehrgang der Klassen 7 weiter zu einem wichtigen Pfeiler in der pädagogischen Betreuung unserer Schüler erwiesen. Jede Klasse 7 hat die Möglichkleit, dass sie geschlossen an einem Lehrgang teilnimmt, bei dem es nicht nur um die sportlichen Aspekte geht, sondern gerade auch soziale Kompetenzen in der Gruppe, Kreativität und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.