AG Darstellendes Spiel präsentiert...

DSSL2019

Die English Theatre Group führt dieses Jahr, am 28.5 und am 29.5. 2019, jeweils um 18.30 Uhr in der E-Aula, zwei Stücke auf. Der bilinguale DS-Kurs der Klasse 9 wird das Theaterstück The Monstrum von Kelly Smith (ca. 45 Minuten) zeigen, der bilinguale DS-Kurs der Klasse 10 wird das Stück Blackout (ca. 35 Minuten) aufführen. Karten sind in den großen Pausen im Haus A erhältlich. (Schüler 4 Euro, Erwachsene 6 Euro).

Beide Gruppen haben im letzten Jahr intensiv an den Inszenierungen gearbeitet und würden sich sehr freuen, wenn ihre Aufführungen zahlreich besucht würden.

 

The Monstrum

Man stelle sich ein kaltes, vereistes Dorf, mitten in den Bergen im Nirgendwo vor. Die mehr als schroffen Lebensbedingungen haben die Dorfgemeinschaft gegen fast alle Widrigkeiten und äußeren Einflüsse abgehärtet - fast alle, denn in diesem Dorf ist eine Krankheit ausgebrochen, eine Seuche, die die Jugendlichen des Dorfes heimsucht und diese in monströse Gestalten verwandelt. Angst erfüllt beobachten die Dorfbewohner ihre Kinder, suchen bei ihnen nach Symptomen der Erkrankung, wie vermehrten Haarwuchs, Schweißausbrüche, Kratzen und aufmüpfiges Verhalten gegenüber ihren Eltern. 

In der Vergangenheit hat man diese infizierten Jugendlichen aus der Dorfgemeinschaft verbannt und sie der Wildnis überlassen. Manche Kinder sind nach einiger Zeit als gestandene Frauen und Männer in das Dorf zurückgekehrt. Das Gros hat jedoch in der Wildnis nicht überlebt und somit ist das Dorf mittlerweile vom Aussterben bedroht. Wenzel, der Oberbürgermeister beauftragt nun den Wissenschaftler Bolek damit, ein Heilverfahren zu entwickeln, welches dieser Seuche ein Ende setzen soll. Dies gelingt ihm zwar auch vermeintlich, doch sind die Eltern der jugendlichen Bewohner nicht auf Boleks grausame Heilmethoden gefasst und schon gar nicht auf die Konsequenzen seiner operativen Eingriffe für ihre Kinder. 

Als Boleks eigene Tochter an der Seuche erkrankt und er beginnt seine eigenen Methoden zu hinterfragen, gerät das Dorfleben völlig aus den Fugen. 

Mit dem Theaterstück ,,The Monstrum’’ hat Kelly Smith ein melodramatisches, humorvolles Schauermärchen über den für Eltern und Außenstehende oftmals schreckenerregenden Ausbruch der Pubertät geschrieben. Smith wirft in ihrem Stück Fragen auf wie: Lässt die Adoleszenz die Jugendlichen tatsächlich zu Monstern mutieren, Schreckensgestalten, die es gilt auszumerzen?  Gäbe es nicht vielleicht eine Möglichkeit, diese Entwicklungsphase irgendwie zu umgehen und wäre das nicht für alle Beteiligten das Beste? Warum geraten Eltern und Kinder in der Phase der Adoleszenz oftmals so heftig aneinander? Haben die Eltern ihre eigene Pubertät und die damit eintretenden Veränderungen gänzlich vergessen, oder warum tuen sie sich so schwer damit, wenn sie später mit den gleichen ,,Symptomen’’ bei ihren Kindern konfrontiert werden?

The Monstrum lädt Sie und Euch zu einer überspitzten, überdramatisierten und oftmals grotesken Darstellung der Irrungen und Wirrungen um die Pubertät ein. Mit einem Funken Wahrheit und einer ordentlichen Dosis schwarzen Humors, hoffen wir Ihnen und Euch eine unterhaltsame Inszenierung zu bieten, die zum Lachen, Schaudern aber auch zum Nachdenken anregt. 

Blackout

Das Theaterstück Blackout, von Davey Anderson, basiert auf einer wahren Begebenheit. Inspiriert wurde der Autor durch die Geschichte eines 15-jährigen Jungen, der eines Nachts in Glasgow, Schottland, eine Gewalttat begangen und einen Mann fast zu Tode geprügelt hat. In einem Interview mit genau diesem Jungen hat sich Davey Anderson auf die Suche nach den Hintergründen, Lebensumständen und Zusammenhängen begeben, die zu dieser Tat geführt haben. Was der Junge ihm in diesem Interview über sein Leben erzählte, lieferte die thematische Basis für das Stück Blackout.

Stell dir vor, du bist 15 Jahre alt, die Welt um dich herum bröckelt und du hast niemanden, an den du dich wenden kannst, weil dein Vater deine Mutter schlägt, dein geliebter Großvater an Krebs gestorben ist, deine sogenannten Freunde letztlich deine größten Feinde sind und die einzige Zuflucht Drogen und ein naziideologischer Kult bieten. All der Frust, die Leere, die Enttäuschung und Verzweiflung münden eines Nachts in einen gewaltsamen Akt, bei dem du jemanden fast umbringst. Am nächsten Morgen wachst du in einer Zelle auf und fängst an dich zu erinnern, was alles passieren musste, dass du nun im Gefängnis sitzt. Du sitzt vor den Trümmern deiner Vergangenheit, bist von der Gegenwart überwältigt und deine Zukunft erscheint schwarz und aussichtslos. Gibt es noch irgendeine Hoffnung auf ein bedeutsames Leben? 

Blackout ist ein Theaterstück, dass die Halt- und Orientierungslosigkeit und die Qualen eines 15-jährigen Jungen knallhart, schonungslos und unverblümt zeigt, der den Kampf um die Suche nach Identität in der Abwesenheit von Liebe, Zuwendung und Hilfe zu verlieren droht. Blackout handelt aber auch von Hoffnung, zweiten Chancen und Vergebung und wirft immer wieder die Frage auf, wer in all diesem Wust Täter und wer Opfer ist und wer oder was ein Licht in den Blackout tragen könnte. 

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