Kreativer Naturwissenschaftler

2311141Für den G8-Schüler aus Großen-Buseck, der im kommenden Jahr das Abitur absolvieren wird, war das Erfinderlabor, das in Kooperation mit Merck und der Technischen Universität Darmstadt veranstaltet wurde, nicht die erste außerschulische Erfahrung in den Naturwissenschaften. Marvin Ahlborn hat bereits als Regionalsieger bei »Jugend forscht« und als Preisträger der Mittelhessischen MINT-Nacht auf sich aufmerksam gemacht. »Er ist ein hervorragender Schüler«, sagen LLG-Direktorin Antje Mühlhans und Matthias Storck als Fachbereichsleiter der MINT-Fächer.

Es war ein illustrer Kreis, der sich vor Kurzem im »Erfinderlabor« im südhessischen Bensheim zusammengefunden hatte. 16 hessische Jungforscher, gingen dabei der Frage nach, mit welchen Alternativen man Energie schon bald erzeugen und speichern könnte. Zu den Jugendlichen, die sich für das Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) qualifiziert hatten, gehörte mit Marvin Ahlborn auch ein Schüler des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums. Bei der Forschung an innovativen Hochleistungsmaterialien hat sich der 17-Jährige unter anderem mit der Frage beschäftigt, inwieweit sich Papier als Trägermaterial und Sensor für Zellkulturen eignet.

Im südhessischen Erfinderlabor war der 17-Jährige besonders begeistert von der Möglichkeit, Einblicke in die aktuelle Forschung vor Ort zu erhalten oder mit Hochleistungsgeräten wie dem Rasterkraftmikroskop zu arbeiten. »Eine tolle Erfahrung«, schwärmt der Oberstufenschüler mit den Leistungskursen Physik und Mathematik. Als »persönliches Highlight« bezeichnet er eine Reihe erfolgreicher Messungen bei einer komplizierten Versuchsreihe. »Wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet«, freut er sich über erfolgreiche Forschung auf hohem Niveau zum Thema Organische Elektronik und Materialwissenschaft. Die Arbeit im Erfinderlabor zeige, dass sich Kreativität und Naturwissenschaften nicht zwangsläufig widersprechen. Im Gegenteil: »Kreativität war bei unseren Versuchsreihen immer gefragt.«

Hochschulkarriere im Blick

Wissenschaftlich kreativ will Marvin Ahlborn auch nach dem Ende der Schulzeit bleiben. Er möchte Luft- und Raumfahrttechnik mit Schwerpunkt Physik studieren und danach am liebsten an der Universität bleiben, um sich der Forschung zu widmen.

Der 17-Jährige gehört aber nicht nur als Naturwissenschaftler zu den Besten. Auch Modellflugzeuge haben es ihm angetan. Auf diesem Sektor hat er erfolgreich an den Deutschen Meisterschaften im Motorkunstflug teilgenommen. Zu den Freizeitaktivitäten des Hobby-Programmierers gehört außerdem das Klavierspielen. (Foto: Schepp)

Gießener Allgemeine (22.4.2019)

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