Landkreis Gießen: Zwei Siegerinnen beim Vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb 2Emily-Elina Reinemann und Josefine Nink haben den Stadt- und Kreisentscheid beim Vorlesewettbewerb gewonnen und sich für den Bezirksentscheid qualifiziert.

KREIS GIESSEN - Genau genommen sind sie bereits alle Sieger. Schließlich waren alle 20 Teilnehmer des Stadt- und Kreisentscheides des Vorlesewettbewerbs vorher die Besten an ihren jeweiligen Schulen, von Förderschule bis Gymnasium. In der Bibliothek der Gesamtschule Busecker Tal gab es gleich zwei Gewinnerinnen.
 

Vorlesewettbewerb 1

Die Herausforderung für die Sechstklässler: Möglichst fehlerfrei, flüssig, in angemessener Geschwindigkeit und verständlich eine kurze und prägnante Passage aus einem Buch der eigenen Wahl vortragen. Wichtig waren die korrekte Betonung und die Textstellen richtig zu interpretieren, um danach die Emotionen der Literatur beim Vorlesen authentisch wiedergeben zu können. Da kam es schon mal vor, dass der eine oder andere Kandidat vor Nervosität ins Schwitzen kam, kurzatmig wurde oder in der Zeile verrutschte.
 
In der ersten Runde mussten die Mädchen und Jungen aus einem mitgebrachten Buch vorlesen. Dabei spielte es keine Rolle, ob das Buch von der Freundschaft zwischen Mensch und Pferd handelte, es ein spannender Agententhriller war oder ein Fantasy-Werk über Formwandler. In Runde Zwei war es hingegen ein völlig fremdes Werk: "Max und die wilde Sieben. Die Geister Oma" von Lisa-Marie Dickreiter. Einer nach dem anderen brachte auch diese Aufgabe souverän hinter sich, während die Eltern stolz dem Nachwuchs zuhörten und sie im Anschluss lobten.
 
Doch wie das bei Wettbewerben nun mal so ist - nicht alle können gewinnen. Zwei Schülerinnen verstanden es besonders gut, ihre Texte fehlerfrei und atmosphärisch wiederzugeben. Etwa 30 Minuten, so lange dauerte die Siegerfindung, spannte die Jury Teilnehmer und Eltern auf die Folter. "Es war eine knappe Entscheidung. Ich glaube, das war bisher die längste Zeit, in der wir uns als Jury zusammengesetzt haben", verkündete Ralph Kohlheyer, bevor er den Siegerinnen Emily-Elina Reinemann und Josefine Nink ihre Urkunden und ein Buch überreichte. Doch auch die anderen Vorleser gingen nicht leer aus: Neben der Teilnahmeurkunde bekam jeder den Roman "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper. Zusätzlich konnte sich jeder einen Titel aus einer Buchsammlung aussuchen.
 
 
Der Bezirksentscheid soll in der Gießener Stadtbibliothek stattfinden. Der Termin steht noch nicht fest. Danach folgen der Landes- und schließlich der Bundesentscheid - vielleicht mit einem Vertreter aus dem Gießener Land.
 

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