Hoch hinaus im Sportunterricht

An bis zu 16 Meter hohen Wänden können sich Gießener Schüler jetzt beim Klettern austoben. Möglich macht dies eine neue Kooperation von Schulverwaltungsamt und Alpenverein Gießen. ()

LLG klettert

Die 14-jährige Sophie hängt gerade in den Seilen. Und zwar im positiven Sinn: Soeben ist die Schülerin des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums an mehreren roten, grünen und weißen Griffen eine vertikale Wand bis unter das Hallendach hoch geklettert. Jetzt lässt sie sich per Seil wieder hinab gleiten, gesichert von ihren Freundinnen Marielle (15) und Julia (14), genau beobachtet von Sportlehrer Muhammet Aydin. »Das macht Spaß«, freut sich Sophie, die schon am ersten Tag senkrecht bis auf 16 Meter hoch gekraxelt ist. Das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, dessen Sporthalle gerade saniert wird, nutzt als erste Gießener Schule ein neues geschaffenes Schulsportangebot: Klettern beim Alpenverein Gießen in dessen Kletter- und Boulderzentrum in der Rödgener Straße.

»Wir haben eine neue Sportstätte für den Schulsport entdeckt«, erklären Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser und der stellvertretende Schulverwaltungsamtsleiter Christian Neißner. Das Kletterzentrum mit seinen über 100 Routen in den Schwierigkeitsgraden 3 bis 9 werde zu einem alternativen Sportraum. Denn trotz optimaler Auslastung der Schulsporthallen komme es immer wieder zu Engpässen bei der Abdeckung des Sportunterrichts. Zum Ausgleich von Kapazitätsproblemen sei man schon länger auf der Suche nach alternativen Sporträumen gewesen – nun ist man fündig geworden.

Ab der 5. Klasse möglich

Das neue Kletter-Angebot können alle weiterführenden Gießener Schulen ab der 5. Klasse nutzen. Die Kletter- und Boulderhalle steht dazu montags, mittwochs und freitags ab 8 Uhr sowie zusätzlich nach Absprache zur Verfügung. Die Kursdauer beträgt in der Regel 120 Minuten; interessierte Klassen müssen mindestens fünf feste Termine pro Schulhalbjahr buchen.

Die Schüler können auf Gurten und Sicherungsgeräten zurückgreifen, die vom Schulverwaltungsamt angeschafft wurden und die der Alpenverein regelmäßig prüft und wartet. Die Klassen werden im Idealfall von Lehrkräften betreut, die einen Kletterschein und eine Kletterausbildung besitzen. Sollten nicht ausreichend Lehrer mit Kletterschein zur Verfügung stehen, können Klettertrainer des Alpenvereins dazu gebucht werden, sagt Kletterhallen-Betriebsleiterin Maren Becker.

Ziel des Kletterunterrichts sollte sein, dass die Schüler am Ende einen Basis-Kletterschein (Toprope-Schein) erwerben.

Das Schulverwaltungsamt übernimmt für das Klettern die Hälfte der Kosten. Die zweite Hälfte können die Schulen entweder selbst aus ihren finanziellen Mitteln bestreiten oder auf die Schüler umlegen, sagte Dezernentin Astrid Eibelshäuser. Interessierte Klassen können sich bei Maren Becker unter Tel. 06 41/94 82 80 94 melden.

Gießener Allgemeine vom 8.2.2019 

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