Jubel am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium: Auch im fünften Jahr in Folge hat sich die Teilnahme der Schule am deutschlandweit durchgeführten Einstiegswettbewerb in die Informatik, dem Informatik-Biber 2012, gelohnt. Obgleich die Teilnehmerzahl mit 114 LLG-Schülern im Vergleich zu den Vorjahren weiter abnahm, ist das Ergebnis so gut wie nie zuvor: Neben 44 dritten Rängen, die nach erreichter Punktzahl vergeben werden, erzielten mit Robert Nickel, Julian Schwabe, Nikolai Davydov und Nico Strobel vier Oberstufen-Schüler einen 2. Preis. Davydov und Strobel, die dieses Jahr auch erfolgreich am renommierten Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) teilnahmen, wurden dabei zum wiederholten Mal für ihr Engagement am „Biber“ ausgezeichnet. Das größte Augenmerk dürfte jedoch auf dem Ergebnis der informatischen Nachwuchstalente Fynn Bettendorf, Simon Falkenstein, Emanuel Herrendorf, Florian Nesbigall, Tim Raabe und Henri Thölke aus dem Jahrgang 8 liegen, die mit sechs ersten Preisen für einen neuen LLG-Schulrekord sorgten. Freuen dürfen sich die Preissieger, wie alle Teilnehmer, über ihre Urkunde und – darüber hinaus – über ein elegantes „Biber-Stiftset“ aus FSC-Holz.

informatik biber 2012 llg giessenWettbewerbskoordinator Michael Zirbes, neben Martin Fritsch zugleich betreuender Informatik-Lehrer an der Schule, zeigt sich von dem Ergebnis hoch erfreut, findet aber auch nachdenkliche Worte: „Aufgrund nunmehr breiter gesellschaftlicher Durchdringung und gestiegener Anforderungen im Bereich der Informationstechnologie – man denke beispielsweise an die wiederkehrenden Debatten um IT-Sicherheit und Datenschutz im Netz – ist es sinnvoll, den Stellenwert von informatischer Schulbildung, insbesondere in der Mittelstufe, weiter institutionell auszubauen. Um so glücklicher bin ich, dass es uns am LLG offensichtlich gelingt, diese Lücke zumindest teilweise zu schließen.“

Ziel des unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Online-Wettbewerbs ist es, das Interesse an Informatik durch eine erste attraktive Begegnung mit den Konzepten des Faches zu wecken. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler angeregt werden, aktiver und bewusster mit Informationstechnik umzugehen. Das Bedürfnis hiernach ist vorhanden: Am jüngsten Durchlauf nahmen über 185.000 Jugendliche aus knapp 1.100 Schulen im gesamten Bundesgebiet teil, was einer Steigerung der Teilnehmerzahlen von ca. 30.000 gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Mehr Informationen im Internet unter www.informatik-biber.de und www.mijozi.de.

 

Mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen startete das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in seine erstmalige Teilnahme am renommierten Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) dieses Schuljahr. Insgesamt beteiligten sich sechs LLG-Schüler, davon vier in zwei Teams, aus den Informatik-Grundkursen der Jahrgangsstufen 11 und 12 an der ersten von drei Wettbewerbsrunden. Im Hauptwettbewerb, der sogenannten „Leistungsliga“, erzielte Simon Bodenschatz mit voller Punktzahl ebenso einen 1. Preis wie das Team um Johannes Herrendorf und Tristan Niedecken (14 von 15 möglichen Punkten). Einen 2. Preis errang Nikolai Davydov (12 von 15); Stella Maidorn und Nico Strobel verdienten sich in der „Juniorliga“, die als Einstieg für jüngere Schülerinnen und Schüler gedacht ist, mit 8 von 10 Punkten einen 2. Preis.

bundeswettbewerb informatik 2012 13 llg giessen„Das übertrifft klar unsere Erwartungen“, kommentiert Fachsprecher Michael Zirbes erfreut. „Im Gegensatz zum Informatik-Biber, an dem wir nun auch seit vielen Jahren teilnehmen, wendet sich der Bundeswettbewerb mit seinen herausfordernden Aufgaben, die deutlich Vorwissen, Kreativität und Abstraktionsvermögen erfordern, an leistungsstarke Schüler. Das Ergebnis sieht vielversprechend aus und lässt auf mehr hoffen.“

An der ersten Runde des BwInf, zu der drei von fünf Aufgaben zu algorithmischen Problemen bewerkstelligt werden mussten, die meist mit einer Programmierarbeit einhergingen, nahmen deutschlandweit 1.187 Jugendliche teil. Das sind fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Davon konnten 205 Teilnehmende einen 1. Preis und 339 einen 2. Preis erringen. Damit sind alle LLG-Schüler – ausgenommen die Juniorliga, die nur eine Runde umfasst – in die zweite Runde eingezogen, die sich durch Einzelarbeit und noch komplexere Aufgaben auszeichnet.

Der BwInf ist ein jährlich in mehreren Runden ausgetragener Informatik-Wettbewerb nicht nur an Schulen, der unter der Trägerschaft der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer Institut IuK-Technologie, dem Max-Planck-Institut Informatik sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung steht. Die Intention liegt neben dem Spaß an der Beschäftigung mit Informatik in der Förderung informatischer Nachwuchskräfte und der Herstellung von Kontakten in Wissenschaft und Wirtschaft.

Eine Teilnahme ermöglicht außerdem die Chance auf Qualifikation für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI).

Mehr Informationen im Internet unter www.bwinf.de und www.mijozi.de.

Am 05.Februar 2013 waren die beiden Nawi-Klassen 7c und 7e mit ihren Lehrerinnen Frau Beck und Frau Lehr bei einem Aktionstag der Biologiedidaktik der Goethe-Universität Frankfurt im Arboretum Schwalbach.

Als Arboretum bezeichnet man eine Sammlung von lebenden Bäumen und Sträuchern, welche die Arten-, Farb- und Formenvielfalt der Natur verdeutlicht und als Anschauungs- und Lehrobjekt dient.

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Im Arboretum in Schwalbach und dem dortigen Waldhaus wurde insbesondere die Rolle der Insekten im Ökosystem Wald und auch für den Menschen erarbeitet. Das aktuelle Bienensterben, aber auch die ökologische Bedeutung des Todholzes wurden an verschiedenen Stationen erarbeitet. Eine Honigverkostung und eine GPS-geführte Wanderung durch das Arboretum waren sicher erwähnenswerte Höhepunkte an diesem ereignisreichen Tag für die Klassen 7c und 7e.

Weitere Eindrücke in Bildform und unter folgendem Presselink:

http://www.eschborner-zeitung.de/20130211/schueleraktionstag-der-goethe-universitaet-frankfurt-im-arboretum/

Im Sommer 2012 nahmen einige Schülerinnen und Schüler des LLG am internationalen Schülerwettbewerb teil, der von den Royal Australian Chemistry Institutes (RACI) und von der lnternational Union of Pure and Applied Chemistry IUPAC konzipiert und global durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus über 20 Staaten; Deutschland war im Wettbewerb mit 67 ausgewählten MINT-EC-Schulen vertreten.

Im Dezember konnte das LLG seine erfolgreichsten Teilnehmer ehren, die von dem Fachbereichsleiter für das mathematisch-naturwissenschaftliche Aufgabenfeld, Herrn Storck, die entsprechenden Urkunden überreicht bekamen. Schulsieger war Tristan Niedecken, der zu den oberen 10 % der deutschen Teilnehmer gehörte.

Chemiewettbewerb

vordere Reihe: Frederik Hähnlein, Tristan Niedecken (Schulsieger), Johannes Herrendorf;
hintere Reihe: Yannik Klaassen, Maximilian Becker, Herr Storck; fehlend: Arndt Ziegler

Am 11.10.12 starteten wir, zwei Biologie-Grundkurse unter Leitung von Frau Preiß, unsere Exkursion zum Botanischen Garten nach Marburg und zu einer Biogasanlage. Schon während der circa 20 minütigen Fahrt hatten wir noch einmal die Möglichkeit, uns mit dem Thema Biogas vertraut zu machen. Angepriesen als Morgenlektüre’ studierten wir Zeitungsartikel, die uns das Thema näher brachten. In Marburg angekommen, besuchten wir zunächst den Botanischen Garten. Mit 20 Hektar ist dieser einer der größten Gärten Deutschlands und bietet sehr gute Einblicke in die Welt der Pflanzen. Aufgrund der eisigen Temperaturen beschränkte sich unsere Führung weitestgehend auf die Gewächshäuser.

20120928 090501Am Freitag den 28. September 2012 waren der Politik und Wirtschaft-Leistungskurs und Grundkurs von Hilde Hammermann, sowie der PoWi-Grundkurs von Claudia Linke zu Besuch im Verwaltungsgericht Gießen. Die Kurse nahmen das Angebot in Anspruch, am "Tag der offenen Tür der hessischen Justiz" den Vortrag "Wir über uns", gehalten von dem Präsidenten des Verwaltungs-gerichts Gießen, Hr. Dr. Gerster, anzuhören.

Der Vortrag gab den Schülern einen Einblick in die Organisation des Verwaltungsgerichts, über dessen Geschichte und auch über das Verwaltungsprozessrecht an sich. Die Schüler erfuhren, dass Verwaltungsprozesse so etwas wie eine Mischung aus einem Straf- und Zivilprozess sind (denn sie beinhalten sowohl den Untersuchungsgrundsatz als auch die Dispositionsmaxime).

Das Schulrecht gehört auch zum Verwaltungsrecht. So gab es am Ende die Möglichkeit dem Vorsitzenden der Schulrechtskammer, Hr. Ruthsalz, Fragen zu seinem Fachgebiet zu stellen. Die Schüler schilderten zum Teil konkrete Fälle aus ihren eigenen Schulerfahrungen, die dann diskutiert wurden.

Abschließend wurde ein bißchen Werbung in eigener Sache betrieben: Die Zukunftschancen im Verwaltungsrecht seien sehr hoch.

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